Case Study · Rigging & Planung
Ruhrtriennale, Bochum
Kunst in hunderte Jahre alten Industriehallen: Für die Ruhrtriennale wird Rigging dort geplant, wo es keine normierten Hängepunkte gibt, sondern Stahlträger mit Geschichte.
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Die Aufgabe
Die Ruhrtriennale bespielt seit 2002 Orte, die nie für Veranstaltungen gebaut wurden: Jahrhunderthallen, Maschinenhäuser und sogar Kokereien. Genau das macht den Reiz der Produktion und zugleich die Herausforderung für das Rigging aus.
Statt genormter Hallendecken mit dokumentierten Traglasten trifft man hier auf historische Stahlkonstruktionen, bei denen jede Hängung einzeln bewertet werden muss. Auch der Denkmalschutz setzt Grenzen: Eingriffe in die Bausubstanz sind tabu. Alle Installationen müssen spurlos wieder demontiert werden.
Die Umsetzung
Für die Produktionen der Ruhrtriennale hat SilverBones das komplexe Rigging ganzheitlich geplant und umgesetzt. Von der Bestandsaufnahme der Tragstruktur über die Lastberechnung im engen Austausch mit Statikern bis hin zur Auswahl schonender Anschlagmittel zur Lastverteilung, um die historische Konstruktion möglichst zu schonen.
In enger Abstimmung mit der technischen Leitung und den Betreibern entstanden maßgeschneiderte Lösungen inklusive lückenloser Dokumentation für die Abnahme.
Das Ergebnis
So hingen Bühnenbild, Licht und Ton vollkommen sicher in Hallen, die älter sind als die moderne Veranstaltungstechnik. Für uns das beste Beispiel dafür, dass gutes Rigging schon weit vor dem ersten Aufbautag beginnt.

@slvbones_riggers
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Industriehalle, Kirche, Open Air:
Wir bewerten die Tragstruktur und finden eine Lösung, die hält.

