Case Study · Rigging & Planung
Ruhrtriennale, Bochum
Kunst in hundert Jahre alten Industriehallen: Für die Ruhrtriennale wird Rigging dort geplant, wo es keine normierten Hängepunkte gibt, sondern Stahlträger mit Geschichte.
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Die Aufgabe
Die Ruhrtriennale bespielt Orte, die nie für Veranstaltungen gebaut wurden: Jahrhunderthallen, Maschinenhäuser, Kokereien. Genau das macht den Reiz der Produktionen aus und ist zugleich die Herausforderung für das Rigging. Statt genormter Hallendecken mit dokumentierten Traglasten trifft man hier auf historische Stahlkonstruktionen, bei denen jede Hängung einzeln bewertet werden muss.
Dazu kommt der Denkmalschutz: Eingriffe in die Bausubstanz sind tabu, jede Lösung muss rückstandsfrei wieder verschwinden.
Die Umsetzung
SilverBones hat für Produktionen der Ruhrtriennale Hängepunkte geplant und umgesetzt: Bestandsaufnahme der Tragstruktur, Lastberechnung im Austausch mit Statikern, Anschlagmittel und Lastverteilung so gewählt, dass die historische Konstruktion geschont wird. Die Umsetzung lief in enger Abstimmung mit technischer Leitung und Betreiber, inklusive Dokumentation für die Abnahme.
Das Ergebnis
Bühnenbilder, Licht und Ton hingen sicher in Hallen, die älter sind als die Branche selbst. Für uns eines der schönsten Beispiele dafür, dass gutes Rigging nicht bei der Traverse anfängt, sondern bei der Planung.

@slvbones_riggers
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Industriehalle, Kirche, Open Air: Wir bewerten die Tragstruktur und finden eine Lösung, die hält. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
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